„Bücher sind ein guter Weg, viele Menschen zu erreichen, Wissen zu vermitteln, Neugierde zu schaffen. Nun bin ich aber keine Romanautorin, obschon ich für mein Leben gerne lese, und auch wissenschaftliches Schreiben ist, obschon ich dies bis heute immer wieder mache, nicht wirklich mein Ding. Bücher jedoch, die wissenschaftlich korrekt sind, und dennoch im Erzählton geschrieben werden dürfen, die sind es, die mir Spass und Freude machen. Schliesslich kann ich hier meiner Leidenschaft des Erzählens freien Lauf lassen und die Leser an meinem Wissen, meinen Erfahrungen, aber auch an meinen Geschichten Teil nehmen lassen.

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KulturSchocks

Wer sich in ein fremdes Land begibt, hat sich meist ein wenig in die Reiseliteratur des Landes eingelesen und sich von Freunden und Bekannten Erlebtes erzählen lassen. Man glaubt also, das Reiseland zu kennen. Und dann kommt man an: Erste Eindrücke legen sich auf vorhandene Bilder, oft ganz anders als erwartet. Wer aus der klimatisierten geregelten Atmosphäre des Flughafens, der Reisebusse oder der Autofähren ins fremde, meist doch irgendwie exotische Gastland stösst, fühlt sich schnell gestresst: von der Hitze, dem Staub, den vielen Schleppern, den Geräuschen und Gerüchen. Und schon ist man mittendrin im KulturSchock: Das, was auf einen einströmt, stellt alles bisher Geglaubte in Frage. Vieles, was einem lieb und vertraut ist, scheint nicht mehr zu gelten. Erlernte und anerzogene Umgangsformen werden mit einem Handstreich weggefegt. Selbst Reisende, die schon häufiger im aussereuropäischen Ausland waren, oder gar im Gastland selbst, die offen und ohne Angst dem Fremden entgegen treten, haben bisweilen das Gefühl, in einen (Horror-) Film geraten zu sein, fern jeder europäischen Realität.
Woher kommt es, dass man sich – selbst nach längerem Aufenthalt – immer wieder überfordert und so vollkommen fremd fühlt? Zum Einen liegt es natürlich daran, dass man sich nie vollständig von bestimmten Ideen, Vorstellungen und Gefühlen lösen kann. Zum Anderen ist der Orient in seiner ganzen Vielfältigkeit nicht selten eine wahre Attacke auf europäische Ideale und Vorstellungen. Und: Ganz einfach ist es auch nicht, sich im Orient zurecht zu finden. Es braucht Nerven, Geduld und eine wirkliche Fähigkeit, sich von seinen vorgefertigten Vorstellungen zu lösen. Denn der Orient ist mehr als das, was wir uns darunter vorgestellt haben. Denn das, was wir uns vorstellen, gleicht in der Regel nicht mehr als einer Kulisse. Jedes Land aber ist mehr, viel, viel mehr als diese Kulisse. Der wirkliche Reichtum eines Landes liegt in seinen Menschen, und wer bereit ist, diese kennen zu lernen, wird reich beschenkt werden. Damit man in der Lange ist, sich wirklich auf die Menschen einzulassen, braucht man jedoch auch Wissen über ihre Lebensweise, über die geschichtlichen, die ethnischen, religiösen und kulturellen Hintergründe für ihre Denk- und Verhaltensweisen. Dieses Wissen, was notwendig ist, um einen Kulturschock abzumildern, soll in der Reihe „KulturSchock“ vermittelt werden. Und ich habe dazu beigetragen, in dem ich die beiden Bände „Marokko“ und „Vorderer Orient“ verfasste.

 


  

Pressestimmen - Leseproben

Reise Know-How KulturSchock Marokko - Abbildung Buch
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Reise Know-How KulturSchock Vorderer Orient - Abbildung Buch
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Reiseführer

Eigentlich wollte ich immer schon Reisebuchautorin werden. Aber ich stellte mir das ganz anders vor. Ich dachte, der Verlag gäbe mir ein riesengrosses Budget und ich dürfte nun in allen tollen Hotels wohnen und die super Restaurants ausprobieren – und dann darüber schreiben. Doch mitnichten. Zum Einen muss ich alles selbst bezahlen, zum Anderen macht der interessante Teil der Arbeit, nämlich die Recherche, maximal 10% der gesamten Arbeit aus. Der Rest ist Schreiben, Recherchieren, Fluchen und nochmals schreiben....
Agatha Christie (die ich übrigens sehr schätze), schrieb einmal in ihrer Autobiografie, dass sie das Schreiben hasse – dass dies aber eben ihr Beruf sei, dem sie nachgehen müsse, um zu leben. Und Marc Twain sagte einmal: Beim Schreiben ist 5% Inspiration und 95% Transpiration. Nun, darf ich es wagen, diesen beiden grossartigen Schriftstellern zu widersprechen? Nie und nimmer! Und warum auch? Sie haben ja Recht!
Und doch ist die Herausgabe eines neuen Buches ein wenig, wie die Geburt eines Kindes. Wenn ich nach jahrelanger Recherche und Arbeit dann endlich mein Buch in der Hand halte, dann kommt in mir ein ganz grosses Glücksgefühl auf – und das Wissen: Es hat sich gelohnt.

 

  

Pressestimmen - Leseproben

Marco Polo Marokko - Abbildung Buch
 Leseprobe Marco Polo Marokko
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Marokko
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Reise Know-How - Marokko aktiv - Abbildung Buch
 Leseprobe Marokko aktiv
Reise Know-How
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Reise Know How Syrien - Abbildung Buch
 Leseprobe Reise KnowHow Syrien
Pressestimme Orientmagazin 3/2006
Pressestimme Panorama – die Zeitschrift des Euro-arabischen Freundeskreises 1/2001
Reise Know-How
Syrien
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Stefan Loose - Travel Handbuch Ägypten - Abbildung Buch
 Leseprobe Travelhandbuch Ägypten
Kritik FAZ, 25. 3. 2004
Stefan Loose
Travelhandbuch Ägypten
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Andere Bücher

 

  

Pressestimmen - Leseproben

Palmyra Verlag - Bildband Faszinierendes Marokko - Abbildung Buch
 Leseprobe Bildband Faszinierendes Marokko
Stimme Jamal Younés Kilito – Direktor des Staatlichen Marokkanischen Fremdenverkehrsamtes Düsseldorf
Kritik Heilbronner Stimme
Kritik Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg)
Palmyra Verlag
Bildband Faszinierendes Marokko
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Pressestimmen zu Reise Know-How Syrien

Orientmagazin 3/2006
Hier liegen viele Tipps einer in arabischen Ländern erfahrenen Autorin vor, insbesondere nützlich für alleine reisende Frauen. Insofern ist dieser Reiseführer eine gute Ergänzung zum Dumont-Kunstreiseführer. Der Leser findet eine genaue Beschreibung der Suqs und Altstädte, die Vorstellung der Sehenswürdigkeiten erfolgt auf sieben Routen. Hintergrundtexte zum richtigen Verhalten und gute Landeskunde sind ein weiterer Vorzug. Es gibt viele Hinweise für Reisende mit schmalem Geldbeutel, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. 40 Stadtpläne und Karten, 120 Photos und ein kleiner Sprachführer erleichtern die Orientierung. Besonders erwähnenswert ist die Herausarbeitung der Baustile im Wandel der Zeit.

Panorama – die Zeitschrift des Euro-arabischen Freundeskreises 1/2001
Bei der grossen Zahl an Reiseführern, die zwischenzeitlich auch über Syrien geschrieben wurden, fällt dem Individualreisenden die Auswahl nicht immer leicht. Die Reisebuchautoren und Verlage wissen, dass der überwiegende Teil der Touristen pauschal reist und richten sich nach deren Interessen: Ihre Bücher dienen der Einstimmung, bieten Grundinformationen übe Land und Leutem Religion, Geschichte und Kultur. Hilfe vor Ort bieten sie wenig, denndafür gibt es ja dann die „zweibeinigen Reiseführer“. Zu den wenigen Ausnahmen, die sich um die Interessen und Probleme der Individualreisenden kümmern, zählen – zumindest laut Verlagsprogramm – die Bücher aus der Reihe Reise Know How. Der Autorin Muriel Brunswig ist es in ihrem Oktober 2000 erschienen Buch gelungen, den Spagat zwischen Begeisterung über das Land und klarer Information zu schlagen. Man merkt bei der Lektüre des Buches, dass sie sich als Islamwissenschaftlerin mit viel Liebe diesem Land gewidmet hat und aufgrund ihrer guten Sprachkenntnisse das Land nicht nur bereist, sondern erlebt hat. Zahlreiche Hintergrundtexte, sei es über den neuen Präsidenten Bashar al-Assad, über das Hammam oder die Homsianer, die sie in ihre Informationen einstreut, zeugen davon. Sie hat sich ehrlich mit dem Land auseinandergesetzt und scheute sich nicht, in Kapiteln, in denen sie sich nicht als „Expertin“ fühlte, auf das Wissen von befreundeten Wissenschaftlern zurück zu greifen. So entstand ein Reiseführer, der zumindest bei den grundsätzlichen Informationen fundiert und lebendig das Interesse an diesem, an Geschichte und Kultur so reichen Land wecken kann. Leider konnten wir den Reiseführer vor Ort nicht testen. Er erschien wenige Wochen nach unserer letzten Reise. So konnte ich nur stichprobenartig nachschauen, ob der Routenteil auch den Ansprüchen genügt: Im deutlich kenntlich gemachten Kapitel „Praktische Informationen“ werden Hinweise für Bahn- und Busreisende gegeben. Die Routenbeschreibungen für Pkw-Reisende sind angenehm knapp und präzise formuliert, was dem schnellen Nachauchen an der Strassenecke sehr entgegen kommt. Hilfreich sind dabei die farbigen Übersichtskarten in den Umschlagklappen, besonders aber die sehr klar und mehrfarbig gedruckten Detailkarten und Stadtpläne am Endes des Buches. Die Sehenswürdigkeiten sind unter dem Aspekt „Nicht-Kunst-Reiseführer“ sehr fundiert. Sehr schön finde ich, dass im Reiseteil die Ortsnamen in lateinischer und arabischer Schrift abgedruckt sind, leider aber nur bei den grossen Orten. Besonders in kleinen und abgelegenen Ortschaften, deren Ortsschilder nicht immer zweisprachig geschrieben sind, wäre diese Hilfe besonders wichtig. Abfahrtszeiten und Preise sind kurzlebige Daten und oft schon bei der Drucklegung überholt. Daher sollten sie nur als grobe Anhaltspunkte betrachtet werden. Sie ersetzen nicht eigene Recherche. Eher verwirrend als hilfreich sind die Seitenüberschriften, denen – sicherlich wohlgemeint – als graue Schattenbilder im Hintergrund die jeweiligen Kapitelüberschriften eingedruckt wurden. Zum Teil sind diese „Doppelbilder“ nahezu unleserlich. Nicht alles, was typografisch möglich ist, muss auch sinnvoll sein. Der farbige Bildteil beinhaltet eine gute Mischung aus gefühlvollen Fotoimpressionen und Sehenswürdigkeiten. Im Gegensatz dazu sind die SW-Fotos, die in den Text eingefügt, zusätzliche Impressionen liefern sollen, zu klein und zu blass. Diese optisch wenig ansprechenden Details entsprechen aber dem allgemein wenig ansprechenden Layout der gesamten Buchreihe. Dafür ist aber die Autorin nicht zuständig.

Pressestimmen zu Stefan Loose Travelhandbuch Ägypten

FAZ, 25. 3. 2004 - Allein in Ägypten
In Ägypten ist heute so viel Aufbruch wie schon lange nicht mehr. Das vorige war das erfolgreichste Jahr der Tourismusgeschichte im Land am Nil, nach vielen Jahren der Krisen. Der Preis für den Erfolg allerdings waren erhebliche Preisnachlässe. Damit dürfte jetzt Schluss sein. Auch bei den Umsätzen will Ägypten wieder in der ersten Liga der Urlaubsdestinationen mitspielen. Dieses Buch kommt also zur rechten Zeit, auch wenn es die gegenwärtige Situation im Land nicht mehr berücksichtigen konnte. Die Autoren liefern alle Informationen, die man für eine individuelle Ägyptenreise benötigt, es ist – zumal den bevorstehenden Ansturm neuer Urlaubermassen vor Augen – gewiss die angenehmste Art des Reisens dort. Zur Vorbereitung besonders aufschlussreich sind die ausführlichen Schilderungen jener Regionen, in die Reisegruppen kaum gelangen: Die Mittelmeerküste, ein neues Ausbauziel der ägyptischen Tourismusindustrie, aber auch die Wüstenoase im Westen und der Sinai. Zum Konzept der Reihe gehört, die Hinweise auf Hotels und Restaurants mit den billigsten Adressen zu beginnen. Es lohnt sich, die kurzen Texte zu lesen – und zu beherzigen. Mit diesem Buch in der Tasche wird man Ägypten anders kennenlernen als auf der Standart-Nilkreuzfahrt mit anschliessendem Badeurlaub am Roten Meer.

Pressestimmen Faszinierendes Marokko

Jamal Younés Kilito – Direktor des Staatlichen Marokkanischen Fremdenverkehrsamtes Düsseldorf
Die ausdrucksstarken Fotos und die ansprechenden Texte des wunderschönen Bildbandes führen dem Leser auf sehr anschauliche Weise die Vielfalt und Schönheit unseres Landes vor Auge.

Heilbronner Stimme
„Die Bilder von Sybille Sarnow und Wolfgang Seelig fangen den kulturellen Reichtum Marokkos ebenso ein wie das pulsierende Leben der bunten Basare und den Alltag der Menschen. Die Landeskennerin Muriel Brunswig-Ibrahim liefert dazu weitere Einblicke in ein faszinierendes Land. Der Großband ist elegant aufgemacht, die Fotos von bestechender Qualität – ein herausragend schöner Marokko-Bildband.”

Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg)
„Man sieht es den Fotos an, dass Marokko mit seiner märchenhaften Schönheit, aber auch tiefen Abgründen, die Fotografen magisch in seinen Bann gezogen hat. Die Freiburgerin Muriel Brunswig-Ibrahim, Islamwissenschaftlerin und Ethnologin, verfasste mit großer Sachkunde den Textteil, so eindrucksvoll, dass man sich gleich auf die Reise machen möchte.”